Was ist Taekwondo?

Der Begriff Taekwondo setzt sich aus den 3 koreanischen Wörtern tae, kwon und do zusammen:
Tae = Fuß - alle Fußtechniken, Tritte, Stöße
Kwon = Hand - alle Handtechniken, Schläge, Blöcke
Do = Weg - Geduld, Lehre, geistige Entwicklung
Taekwondo umfasst folgende Disziplinen:
Poomsae (Technikabfolgen)
Selbstverteidigung (mit und ohne Waffen)
Wettkampf (olympischer Vollkontakt)
Bruchtest
Der Gürtel des Sportlers zeigt seinen Fortschritt im Taekwondo und seine technischen Fähigkeiten. Erklärungen zur Gürtelgraduierung finden Sie [hier].
Die Geschichte des Taekwondo
Das Königreich Koguryo wurde um 37 v. Chr. gegründet. Grabgemälde aus dieser Zeit zeigen Taekwondo-Kämpfer und -Techniken, die noch heute verwendet werden. Dies belegt die frühe Popularität dieser Kampfkunst.
Das Königreich Silla bestand 992 Jahre, auch dank der Hwarang-Ritter, die in Subak, einem Vorläufer des Taekwondo, ausgebildet wurden. Skulpturen in buddhistischen Tempeln zeigen diese Ritter in Kampfszenen. Taekwondo war unter verschiedenen Namen bekannt, darunter Subyokta, Kwonbaek, Byon und Taekyon.
Das Königreich Baekje förderte Kampfkünste wie Taekwondo, insbesondere für Soldaten und Ritter.
Im Königreich Koryo wurde Taekwondo unter dem Namen Subakhi zum Nationalsport. Nach dem Zusammenschluss der Königreiche begann die Systematisierung des Taekwondo. Ein illustriertes Buch aus dem Jahr 1790 beschreibt Taekwondo neben anderen Kriegskünsten.
In der Yi-Dynastie verlor Taekwondo an Bedeutung, wurde aber nach der Befreiung von den Japanern wiederbelebt. 1955 prägte Generalmajor a.D. Choi-Hong-Hi den Namen Taekwondo und entwickelte die alten Techniken zum modernen Kampfsport. Taekwondo ist seit 1965 in Deutschland bekannt. Der Taekwondo-Club Freigericht, gegründet 1972, zählt zu den ältesten deutschen Vereinen.



